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Siem Reap: Old Market

Das hier ist wie es aussieht der erste richtige Artikel in diesem Blog. Mögen noch viele folgen.

Ich bin mittlerweile gut in Kambodscha angekommen und lebe mich langsam aber sicher ein. Die Stadt Siem Reap, in der ich mich befinde zeigt recht stark was passiert, wenn Touristen in eine Provinzstadt strömen.

Darauf gehe ich in den nächsten Artikeln noch genauer ein, hier möchte ich ein Bild davon zeichnen… oder fotografieren… wie sich der Alte Markt entwickelt hat.

Auf der einen Seite zeigt er sich extrem touristisch. Die Verhandlungsbasis liegt bei manchen Gegenständen beim 6-Fachen Wert und wie nicht anders zu erwarten verkaufen die meisten Läden den gleichen Tand an (ahnungslose) Touristen.

In der Mitte zeigt sich dann, was noch von früher übrig geblieben ist. Eine große Markthalle baut sich auf, daneben gibt es Schuhverkäufer und eine Frisörpassage. Hier war also der „richtige“ Alte Markt. Alles, was Mutter Erde hervorbringt und was der Mensch daraus macht kann man hier zu Einheimischenpreisen ergattern. Gemüse, Fleisch, Fisch und deren Produkte. Die Leute können von einen Meter auf den anderen kaum noch Englisch und die Stimmung wirkt dunkler… und alltäglicher. Ich bin mir sicher, dass eine große Anzahl der Gäste diese Hallen noch nie betreten hat.

Am Ende finden sich schließlich eine Reihe von Haushaltswarengeschäften und Straßenlokalen, die für etwa 1$ Essen anbieten.

Ich möchte hier in erster Line die Kontraste zeichnen, die sich ergeben und andererseits einen gewissen Beitrag dazu leisten, das alte Siem Reap nicht sterben zu lassen.

– Mario J. Schwaiger, 21. September 2012, Siem Reap

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