Archiv für den Monat: Oktober 2012

Khmerschach

So, jetzt wird sich zeigen, ob und wie es mir gelingt parallel auf diesem und auf meinem eigenen Blog zu publizieren.

Durch teilweise stark beschränkte Züge gewinnt das Spiel an Dynamik

Durch teilweise stark beschränkte Züge gewinnt das Spiel an Dynamik

Auf http://myaliyah.wordpress.com/2012/10/20/ohk-khmer-schach habe ich schon ein wenig über meine Erlebnissen geschrieben und mich hat dieses Spiel, dessen Figuren so anders sind als die unsrigen Schachfiguren dazu motiviert, ein paar Fotos zu machen.

Je nach "Güteklasse" des Gegners spielt man auch manchmal 1 gegen 2...

Je nach „Güteklasse“ des Gegners spielt man auch manchmal 1 gegen 2…

Die Zugweisen der Figuren sind zwar nicht sehr anders, als das „internationale“ Schach, dennoch ergeben sich durch bestimmte Besonderheiten auch gänzlich andere Strategien. Beispielsweise existiert kein Fianchetto oder die Rochade.

Im Übrigen ist vor wenigen Tagen König Norodom Sihanouk verstorben. Eine eindrucksvolle, historische Figur. Aus diesem Grunde tragen alle Leute schwarze Schleifen oder Tücher

Im Übrigen ist vor wenigen Tagen König Norodom Sihanouk verstorben. Eine eindrucksvolle, historische Figur. Aus diesem Grunde tragen alle Leute schwarze Schleifen oder Tücher

Ob das Spiel hier dieselben Assoziationen hervorruft wie in unseren Breiten kann ich nicht sagen, die meisten meiner Gegner zeigten sich jedoch auch im „normalen“ Leben als intelligenter als der Durchschnitt. Jedoch scheint das eines der wenigen Spiele zu sein, die man in der Öffentlichkeit praktiziert. Bis dato ist mir nichts Anderes (nicht einmal Karten) untergekommen, jedoch sehe ich vermehrt Menschen Boccia spielen…

Da Schach genauso wie die Khmer-Variante „Ohk“ mit den Händen gespielt wird, fasse ich das auch als Referenz zum „Hands„-Projekt auf.

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Geschmack

Was sind die stärksten Unterschiede zwischen Ost und West? Und kann es sein, dass auch dort die größten Gemeinsamkeiten liegen?

Es klingt absurd, aber genau so ein Schnittpunkt des Gegensätzlichen existiert. Die Geschmäcker in SO-Asien gehen teilweise ins für uns Westler ungenießbare: Trockenfleisch mit Zucker, unreife Bananen mit Salz und Chilli und grüne Mango mit Schimmelkäse gehören zu den irdischen Genüssen in Kambodscha. Ja, so etwas kann man mögen, muss es jetzt aber nicht.

Gemeinsam haben wir jedoch, dass wir solche Dinge am Liebsten an gemütlichen Orten essen. Sei es bei Freunden oder eben beim Stand um die Ecke, wo man sich wohl fühlt.

Nach einiger Zeit in Kambodscha hatte ich eine Reise nach Kam Pot unternommen. Das liegt im Süden des Landes, knapp an der Vietnamesischen Grenze und ich wünschte, die Atmosphäre dieser Stadt einfangen zu können. Die Touristenherden hatten diesen Ort – im Gegensatz zu Siem Reap – noch nicht überflutet und versaut, auch wenn immer mehr Hotels aus dem Boden schossen.

09417856_miniEines Abends – das Wetter war endlich wieder trocken – wollte ich die Stadt erkunden und stieß bei der Nahrungssuche auf ein versteckt liegendes Lokal vor dem Stinkfrucht-Denkmal.

Die Damen, die es betrieben boten Leckereien (?) in großen Metallschüsseln feil. Mir waren diese Dinge unbekannt, bis ich jedoch transparente Kügelchen in milchiger Sauce erkannte. Auf den ersten Blick wirkte es alles andere als Wohlschmeckend, jedoch erinnerte ich mich, dies einmal beim örtlichen Chinesen in Österreich gegessen zu haben und mir war klar, dass an diesem Stand Naschereien angeboten wurden.

18162496_miniZuvor wollte ich jedoch etwas Nichtsüßes probieren und gönnte mir ein seltsam gefärbtes Würstel mit Salat…

Danach… Zeigte sich, dass Asiaten zumindest bei den Süßspeisen den Europäern gar nicht so unähnlich sind. Nur… enthalten die Genüsse weniger Zucker und mehr Salz.

Die Atmosphäre jedoch… Hätte auch in Europa nicht angenehmer sein können…

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A perfect breakfast

Was eignet sich besser für den ersten Artikel, als über sein erstes Composing zu schreiben?
Ich möchte hier die Idee, die Entstehung und das fertige Werk vorstellen.
Ein solches Projekt wollte ich schon längst einmal angehen, doch hatten mir oft Zeit, Motivation bzw. Wissen dazu gefehlt, so kam es mir mehr als gelegen, dass ich diesen Wunsch mit der Schule in Einklang bringen konnte. Ich war damals mehr als begeistert, als ich vom Lehrer erfuhr, dass unser nächste Aufgabe ein Composing wäre, ganz egal von welcher Natur.
Natürlich schossen mir sofort sehr viele Ideen in den Kopf, doch waren sie realisierbar? Hatten sie einen Sinn? Ich überlegte mehrere Tage, machte Skizzen, Mindmaps usw.. doch die endgültige Idee kam mir, wie schon der Titel verrät, beim Frühstücken.
Für viele die wichtigste Mahlzeit des Tages, egal ob unter der Woche oder doch entspannter am Wochenende – vielleicht mit extra Mühe.
Doch was viele wahrscheinlich nachempfinden können, ist, dass der Genuss  durch die damit verbundene Arbeit ein wenig gedrückt wird.
Meine Idee war geboren und sofort skizzierte ich sie (ich bin kein großartiger Zeichner 😉 )

Der nächste Schritt war es, den Frühstückstisch, so wie er skizziert wurde, möglichst getreu aufzubauen und zu fotografieren. Das schönste bei diesem Shooting, war das anschließende verspeisen der Kulisse 😛

Nun wurde überlegt, welche Utensilien benötigt werden und diese wurden sorgfältig zusammengetragen. Das Glück, das ich hatte, war dass die Schule ein Mini-Fotostudio zur Verfügung stellte und so ging es wohl zum lustigsten Teil, dem Fotografieren meiner kleinen „Sklaven“. Ich möchte dabei ein großes Danke an Emanuel und Martin aussprechen. 🙂
Hier gibt es die Fotos des Shootings zu begutachten..

Der nächste Schritt war wohl der Aufwendigste, das Ausschneiden der einzelnen Personen, sie anschließend am Frühstückstisch einzufügen, Licht und Tonwerte zu korrigieren und  einen Schatten hinzu zu fügen. Ein Hintergrund wurde noch ausgesucht, ich entschied mich hierbei für einen Himmel mit Morgenstimmung. Ein Verlauf und Titel wurden noch hinzugefügt, ins Format 16:9 geschnitten und fertig wurde mein erstes Composing.
Hoffe es gefällt euch..