Archiv für den Monat: März 2013

Herkunft

Eine der interessantesten Fragen – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene – ist meiner Meinung: Wo kommt das eigentlich her?

In Europa haben wir zwar Obst und Gemüse aus aller Herren Länder aber wenn man die Quantität der angebauten Sorten vergleicht, wird man rasch bemerken, dass nur ein kleiner Teil der bspw. hier in Vietnam wachsenden Pflanzen wächst. Die Winter sind zu kalt und die Sommer sind teilweise heißer als Sonnentage in SO-Asien.

Als ich noch klein war, habe ich gern Bücher gelesen, in denen die Welt erklärt wurde. Ich habe Fotos von allen möglichen Stauden gesehen – aber je mehr ich gelernt hatte, desto mehr wusste ich auch, dass „da draußen“ noch viel mehr steckt

Rice fields of Vietnam

Vietnamesische Reisfelder

Ich denke, im Leben jedes Entdeckers gibt es eine Zeit, in der er die Bücher beiseite legen muss und selbst anfängt seinen Weg zu gehen.

Bei mir… ist das wohl jetzt der Fall.

Ich möchte beschreiben welche Gewächse ich hier alles gefunden habe:

Kautschuk

_DSC0220Als Kind hatte ich einmal einen Comic gelesen, in dem eine Kautschukplantage abgebildet war. So viele Fragen haben sich in meinem Kopf gestapelt: Fühlt sich der Baum wie Gummi an? Kann man dieses weiße Zeug in den Schüsseln trinken? Wie schmeckt es?

Dann ist lange Zeit gar nichts passiert. Irgendwann habe ich mich in Hô-Chi-Minh-Stadt wiedergefunden und mir auch die berühmten Cu-Chi-Tunnel angesehen, mit deren Hilfe die Vietcong/Vietminh gegen Franzosen und Amerikaner gekämpft hatten.

My first plantation (seen from the bus)

Meine erste Plantage (vom Bus aus gesehen)

Als ich während der langen Fahrt aus dem Fenster gesehen hatte, bemerkte ich eine merkwürdige Plantage. Und da kam mir das Bild aus meiner Kindheit wieder in den Kopf: Das war Kautschuk.

Es war mir nicht vergönnt, die Gruppe einfach so zu verlassen und auf Entdeckungstour zu gehen. Stattdessen musste ich noch ein paar Tage warten, bis ich in Mui Ne an ein Motorrad gekommen bin, und mit dessen Hilfe einfach einmal 100km Richtung irgendwo gefahren bin.

Ich wusste, dass es auf der Route, die ich gewählt hatte Plantagen gab.

betterones__DSC0044_miniTatsächlich erreichte ich eine in der Dämmerung. Es dunkelte schon, aber das war mir egal. Endlich war ich kurz davor, mir einen meiner Kindheitswünsche zu erfüllen.

Die Plantage bot nicht vielem Leben. Reihenweise nur aufgerizte Bäume und nicht alle gaben wirklich diese Flüssigkeit.

_DSC0071Für mich war das jedoch das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf so eine Entdeckungstour gehen konnte. Ich fühlte die Bäume ab und war etwas enttäuscht: Sie fühlten sich nicht wie Gummi an. Auch die Blätter waren genau gleich wie bei jedem anderen immergrünen Baum und auch sonst gab es hier nichts Besonderes.

Der Kautschuk schmeckte nach alten Gummiringerln und ausgelutschtem Kaugummi. Mit der besonderen Eigenschaft, dass sich der Geschmack sofort im ganzen Mund ausbreitete. Eher widerlich.

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Ich verweilte noch lange auf dieser Plantage und musste dann durch die kühle Nacht zurück fahren.

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Wochen später bin ich durch Zufall auf eine andere Plantage gestoßen. Sie zeigte deutlich mehr Leben und die Bäume schienen mir auch „aktiv“ zu sein.

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Auch hier probierte ich den wesentlich frischeren Kautschuk. Seine Konsistenz war in etwa gleich. Fühlt sich an wie ein lösungsmittelfreier Klebstoff, der nicht gut hält. Der Geschmack erinnerte mehr an Seife mit aromafreiem Harz. Und breitete sich sofrot im ganzen Mund aus.

Widerlich.

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Kaffee

Coffee before it becomes coffee

Kaffee bevor er zum Kaffee wird

Österreich hat ja eine Kaffeetraditon sondergleichen. Obwohl ich selbst kein großer Trinker bin kann ich aus dem Stehgreif 10 Kaffeevarianten mit einer Beschreibung der Zubereitung aufzählen. In Nobellokalen wie Sacher oder Demel stoßen die Sorten an ganz andere Obergrenzen und haben entsprechend ihren Preis. Trotz dem Faktum, dass in Österreich wohl (außer die Globale Erwärmung zieht weiterhin ihre Kreise) nie Kaffee wachsen wird hält der Trend schon an, seit wir in den Kriegen gegen die Türekn unseren ersten Kaffee aus der Beute geholt haben.

Coffee-Flowers

Eine Kaffeeblume

_DSC0623_miniEs ist seltsam. Jeder trinkt es, aber kaum jemand hat je in seinem Leben einen Kaffeestrauch gesehen.

In Buon Ma Thuot stand ich vor meinem Ersten. Gleich am Anfang stach mir die ausgesprochen hübsche Blume ins Auge und ihr angenehmer Duft in die Nase. Der Geruch war recht blumig und erinnerte in keinster Weise an Kaffee.

Die Früchte sind klein und rotschwarz und erinnern vom Geschmack her an einen nichtsauren Apfel, den man mit Heidelbeeren vermischt hat. Kein sehr intensiver Geschmack, aber nicht unangenehm. Trotzdem würde ich mir solche Früchte eher nicht am Markt kaufen. Viel zu uninteressant der Geschmack und viel zu groß der Kern.

An den Kernen kaute ich unzufrieden etwas länger und fragte mich mehr und mehr, wie ein Mensch, auf die Idee kommt, so etwas zu trocknen, zu rösten und sich dann in den Tee zu schütten…

 

Zimt

Ich liebe Zimt. Es zählt neben Rosmarin und Pfeffer zu meinen Lieblingsgewürzen. Kaum eine Mehlspeise, zu der ich keine ordentliche Portion Zimt gebe und kaum ein Tee, in dem ich nicht gerne eine Stange stecken hätte.

Zimt kenne ich entweder als (teures) Pulver oder als (auch teure) gerollte Stangen.

Hier in Vietnam trinke ich hin und wieder einen Kaffee und würde mir doch wünschen, dass der doch leicht andersartige Kaffee hier noch leicht verfeinert wird.

My first "Wild cinnamon

Zimt am Markt

Also gehe ich zum Markt und frage, ob man mir nicht etwas Zimt geben könnte.

Kommt die Marktfrau mit einem Sack voll Rinde. Zimtrinde!

Damit konnte ich etwas weniger anfangen, da das Pulver zum Tragen komfortabler ist, aber die Chance, die sich mir hier bot, war ohnehin wesentlich interessanter.

In der Gegend müsste Zimt wachsen!

Just plantations?

Nur eine Plantage?

Mit etwas herumgefrage konnte ich tatsächlich den etwaigen Ort einer Zimtbaum-Plantae ausmachen und machte mich auf den Weg. Die Plantage bot verschieene andere Bäume deren Zweck mir nicht klar werden woltle. Sie wurden nicht angezapft, trugen keine Früchte und sahen auch sonst nicht sehr interssant aus.

Aber wo war der Zimt?

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Zufällig erblickte ich bei einer Suchpause rindenlose Bäume.Schapo! Das war’s! Jetzt war es an der Zeit mehr herauszufinden.

Trees without rind

Trees without rind

Cinnamon leaves

Also: Die Blätter schmecken Zimtartig, sind aber für die weitere Verwendung gänzlich ungeeignet. Bei einem Tee ist der Blattgeschmack zu stark und der Zimtgeschmack zu beiläufig. Der Baum selbst stellte sich im Lecktest als gänzlich unaromatisch heraus.

_DSC0421_miniWas ich nicht beantworten kann ist, ob in einem Zimtwald die Luft nach Zimt riecht… Dafür waren es zu wenige Bäume mit zu stark entfernter Rinde… Aber wenn alles gut geht, komme ich irgendwann schon noch in einen Zimtwald.

How does this even taste?

Ingwer und Kurkuma

Several Stuff at the marketNoch am selben Markt, an dem ich auch meine erste Zimtrinde gekauft hatte wurde ich auf etwas aufmerksam, was ich bis dato eher als uninteressant abgetan hatte. In Kisten lagen leicht unterschiedliche Wurzeln, die meiner Meinung nach wohl Ingwer waren.

Die Nächte in Buon Ma Thout waren kalt und Ingwer hat die Eigenschaft, den Körper von innen wärmen zu können, weswegen ich mir für einen Tee ein paar Knollen zulegte. Und am besten gleich von allen „Sorten“. Jetzt stellte sich heraus, dass eine „Sorte“ orange war und gar nicht nach Ingwer schmeckte.

Ich wusste wirklich nicht, welche Schätze hier lauerten

Ich wusste wirklich nicht, welche Schätze hier lauerten

Nur vage konnte mir die Verkäuferin mitteilen, wo ich diese Wurzel in freier Wildbahn finden würde. Angeblich wachse sie ohnehin in jedem Garten. Das interessierte mich jetzt und ich fuhr die Straße weiter, bis ich in eine Sackgasse gekommen bin.

Dort suchte ich das erste Haus auf und fragte freundlich, ob sie vielleicht Ingerwurzeln hätten.

_DSC0493_miniDer Sohn dieser Familie nahm mich gleich in den Garten und entfernte alte Äste und Blätter vom Boden. Irgendwann sah er etwas aus der Erde stechen und begann zu graben. Tatsächlich fand sich nach kurzer Zeit eine große Ingwer-Knolle, die er mir nicht verkaufen, sondern schenken wollte.

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Ich dachte an den Preis, den diese Knolle in Europa erzielen würde und war sprachlos, so ein Geschenk erhalten zu haben.

_DSC0506_mini_DSC0517_miniEr nahm sein Wörterbuch und übersetzte mir den Namen einer andern Pflanze ins Englische. Ich musste das zuerst auf Deutsch übersetzen, um zu wissen, was „Turmeric“ war. Gelbwurz oder Kurkume. Ich bat darum, diese Wurzel zu erstehen und er grub eine Pflanze mitsamt Wurzel aus, die wie die Ingwerwurzel aussah, allerdings eine wesentlich intensivere Farbe hatte.

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Somit gab es hier nicht mehrere Ingwerarten, sondern ich hatte meine erste Kurkumawurzel gesehen. Auch hier bekam ich einen ganzen Pack. Geschenkt. Meine Mutter berichtete mir am Abend, was man dafür bei uns nicht alles zahlen müsste. Hier wächst es einfach im Garten. Und man gibt es netten Ausländern als Geschenk.

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Kakao

Mir geht hier besonders die Schokolade ab. Ich war als Kind kein Schokoladenfreund, jedoch entwickelte sich mit zunehmendem Alter eine Vorliebe für diese Süßigkeit. Besonders sagten mir die ganz Dunklen zu, mit teilweise über 90% Kakoanteil.

Wie beim Kaffee haben die Länder Europas mehr oder weniger eine Schokolatie-Tradition entwickelt, ohne diesen Rohstoff überhaupt anbauen zu können.

Ich kann mir vorstellen, dass oftmals gedacht wird, dass Kakao und Kaffee von derselben Pflanze gewonnen werden. Doch als ich die Plantage erreichte war ich mir auch nicht mehr ganz sicher. Die Dame, die mir den Weg zeigte, meinte zwar, dass das eine Kakaoplantage war, aber ich sah nur Kaffeetauden. Der Bauer hatte Kaffee im selben Feld angebaut.

Jetzt überreichte er mir eine riesige gelbe, ovale Frucht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich das Teil aufkriegen sollte…

Glücklicherweise tauchte gleich darauf die Dame von vorhin mit einer Machete auf und entzweite die Frucht. Im Inneren fand sich eine weiße Wurst, die sich aus mehreren Einzelbällen zusammensetzte.

Ich probierte davon und sie schmeckte, wie ich mir den Himmel vorstellte. Etwas störend war nur, dass der Kern 95% des Gesamten ausmachte und ich das Fruchtfleisch gerade einmal heruterlutschen konnte. Die Kerne waren überaus groß, jedoch ohne Schwierigkeiten essbar, schmeckten bitter und erinnerten entfernt an Bitterschokolade. Und ja, sie waren violett.

Die Azteken verwendeten Kakao angeblich mit Wasser vermischt als Energiegetränk. Wie beim Kaffee frage ich mich, wer auf die Idee gekommen ist, diese bitteren Samen zu rösten und ins Wasser zu schütten…

Meine Freundin Sabet isst ihre erste Kakaofrucht

Meine Freundin Sabet isst ihre erste Kakaofrucht – sie hat übrigens einen Auftritt in der nächsten Geschichte

Kaschu

Cashew-Bushes/Trees

Cashew-Bushes/Trees

Ich kann mich noch gut an eine Episode der Serie „Die wilden 70er“ erinnern. Kitty und ihr Mann Red sind gerade in einem Hotelzimmer angekommen. Sie erblickt auf dem Tisch einige Kaschu-Nüsse und ruft wie in Ekstase:“O mein Gott! Blumen, Champagner, Cashews! Das ist die teuerste Nuss der Welt!

Noch heute denke ich mit einem Lächeln auf den Lippen daran zurück, wenn ich wieder einmal Kaschunüsse esse. (Auch, wenn die jetzt nicht sooo teuer schmecken).

Ich war gerade in Buon Ma Thuot unterwegs, wo ich auch eine meiner liebsten Freundinnen in Vietnam kennengelernt habe: Sabet (Sie ist das Mädel mit der Kakaofrucht oben). Ein wunderbares Mädchen, das gerade Englisch studiert. Eines Abends erzählte sie mir, es gäbe in der Nähe ihres Internats einige Kaschubäume und lud mich ein, mir diese kommenden Tags auch zu zeigen.

Ihrer Meinung nach ging das am besten besonders früh des Tages. So früh, dass ich nach dem Treffen wieder zu Bett ging und gleich fünf Stunden schlief, aber Vietnamesen stehen bekanntlich früher auf, als wir Europäer (bei denen dauern auch alle Tage von 6 bis 6…).

Erschwerend kam bei der Einladung auch noch hinzu, dass sie diese an einen männlichen Freund weiterdelegierte, mit dem ich vorlieb nehmen musste. Wir marschierten also zu den Bäumen und ich sah eine große gelbe Frucht.

Mooooooment! Frucht? Seit wann haben Kaschunüsse Früchte?

_DSC0490_miniWieder etwas gelernt: Kaschunüsse bilden große, aromatisch riechende Früchte aus. Ich nahm eine und biss hinein. Sie tendierte zur Saftigkeit. Ein bisschen nur… nur mein T-Shirt war nach diesem Bissen komplett nass…
Der Geschmack erinnerte an den einer wässrigen Jakobsfrucht (sehr kreativ übersetzt, haha) und war nicht wirklich speziell.

My hands are yellow already...

My hands are yellow already…

Es hingen relativ viele dieser Nussfrüchte herum, jedoch waren die meisten noch nicht reif und schmeckten wie unreife Walnüsse. Bis mir mein neuer Freund eine frische pflückte und ich sie mit den Zähnen aufbeißen wollte.
„Noooo! Nooo! Nooo!“ fing er an zu schreien und fuchtelte wie wild mit den Armen in der Luft herum. Er machte mir klar, dass ich niemals nicht unter gar keinen Umständen in so etwas hineinbeißen dürfe. Sie enthielten meine er ein „very very strong acid“, also eine „sehr sehr starke Säure“.

Nun ja. Die vietnamesische Verwendung des Wortes sehr ist genauso wie der Vietnam-Dong vor seiner Stabilisierung: Inflationär. Höflichkeitshalber stoppte ich und schnitt sie mit meinem Taschenmesser auf, ohne, dass er fast durchdrehte.

_DSC0475_miniEr brach noch eine mit seinen Händen auf und versichtere mir mehrmals, wie gefährlich das doch wäre (ja, ja…). Meine war geöffnet und ich probierte sie. Guter Geschmack.

In einem meiner kommenden Artikel schreibe ich noch etwas über diesen Wald. Bis dahin konnte ich gelbe Hände und abbröckelnde Lippen genießen… Die Nachwehen der Säure…

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Origin

The most interesting question – I guess for children as for adults – is: Where does … come from?

Well, in Europe we get fruits and vegetables from all over the world – but there’s – if you compare the whole amount we can grow just a small part of those things in our countries. The winter is too long and too cold and the summer is sometimes even hotter than in Vietnam.

Rice fields of Vietnam

Rice fields of Vietnam

When I was a child I read a lot of books about how the world works. The more I learned the more I had to recognize how much more is still “outside”.

Now, I’m adult and anywhen it’s the time for every discoverer to put the books by side and discover on your own.

 

Rubber

My first plantation (seen from the bus)

My first plantation (seen from the bus)

I remembered pretty well when I saw my first picture of a rubber plantation. Trees in rows and every tree had a small bowl, filled with a white liquid. The book could answer my questions like what kind of tree that was or where it grew but not how the bark and the leaves felt, how this white liquid felt on the skin or how it tasted. Then I went by bus to the Cu Chi Tunnels – on both sides of the road were those plantations. And I knew: My time had come.

_DSC0220A couple of days later I went from Mui Ne several kilometers to a plantation. I didn’t knew where I could find one, I just kept on driving.

betterones__DSC0044_miniI reached one during dawn. It was a quite desolate place. Not much plants were growing here besides the rubber trees. But it had its atmosphere as well. So I started to do, what I wanted to do. I touched the bark and it felt like an ordinary bark. The leaves were the same as on every evergreen trees.

_DSC0071I got a bit disappointed, I hoped they would feel more like rubber. The natural rubber itself didn’t feel like the resin of the trees. It felt like… nothing I’ve touched before. It stuck on my fingers but didn’t pour strings like glue. I could remove it easily. And now it was time for the master-question: How does it taste?

Awful. Like old chewing gum and old rubber bands. The only difference was that this taste spread immediately in the whole mouth. Not very tasty but I had my answer.

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In the area of Buon Ma Thout I’ve been on another rubber plantation which provided more floral life and appeared much more beautiful to me.

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The rubber here was also fresher than the rubber from the last plantation and tasted different. Like a non-aromatic resin and soap. Not tasty but it spread in the same time in the mouth.

Coffee

Coffee before it becomes coffee

Coffee before it becomes coffee

Austria, where I’m from is famous for its long coffee-house tradition. In every ordinary coffee-house it’s possible to order more than 10 difference variants of coffee. In upper-class coffee-houses you can imagine there might be even quite a few more. But despite that fact there’s no coffee growing at all neither in Austria, nor in Europe. It came to my country (like several other “typical” Austrian things) when we had battles with the Turks in the 15th century. I grew up in a place where everyone was drinking coffee, but no one ever saw a coffee bushes.

Coffee-Flowers

Coffee-Flowers

_DSC0623_miniIn Buon Ma Thout I saw my first ones. I was fascinated by the white flower and its intense scent. I expected the flower would smell like coffee, but it didn’t. The fruit itself had a quite good taste. Like a non-sour apple with a blueberry. I guess, I wouldn’t buy them at the market. Too less intense taste and too big seed. While chewing the seed I just asked myself who would come to the idea to roast the seed and brew a beverage out of it…

Cinnamon

My first "Wild cinnamon

My first „Wild cinnamon“

Cinnamon is one of my favourite spices. The Mehlspeisen (no proper translation… „confection of pastry“ maybe) of Europe provide a huge bunch of possibilities to use cinnamon. Also in the Middle East it is popular- but unlike in Europe not for sweet dishes only. Sometimes I enjoy it to put a cinnamon sticks in my tea and I wanted to do the same here in Vietnam. I got a bit confused as I saw my first cinnamon here. At home we have just thin, rolled slices of cinnamon, which has a high price – and here? Instead of those slices or powder the vendor at the market gave me a thick bark of a tree.

Just plantations?

Just plantations?

For me this was a sign that cinnamon grows in that region and I started to ask at the market where I could find it. I got a vague address and drove to there.

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There was a plantation, but I couldn’t see any cinnamon-trees. Just an unknown one which didn’t appear to be harvested at all.

Trees without rind

Trees without rind

Suddenly, as I took a short stop I recognized there were some trees without bark and I went to them to climb up until I reached the remaining bark to smell it. Indeed. This was cinnamon.

Cinnamon leaves

Cinnamon leaves

A proud tree

A proud tree

I started to have my questions answered. First: How do the leaves taste. The leaves tasted like cinnamon. That made me happy. In the evening, when I made myself a cinnamon-leave-tee I had to admit, it tasted awful. Too weak was the taste of the cinnamon and too strong was the “leavy” taste. Undrinkable.

_DSC0421_miniThe trunk itself didn’t seem to have any aroma. Even though I licked it I couldn’t figure out any remarkable taste. I wish I would have landed in a cinnamon-tree-forest. My last question remained unanswered: In a cinnamon-forest: Can you smell the aroma of cinnamon?

How does this even taste?

How does this even taste?

 

Ginger and Turmeric

Several Stuff at the market

Several Stuff at the market

At almost every market in the area I could buy ginger and a ginger-looking root. It doesn’t seem to be very unusual to those people. I even got the information it would grow in every garden.

So I tried my luck. I drove along a street until I hit the dead end and went to the first house. There I asked whether they might have any ginger.

Ginger in the garden

Ginger in the garden

They had. The son of this family went with me to the garden and started to remove old branches and leaves from the ground. Suddenly he saw something and started to dig. Some seconds later he held a big root of ginger in his hands. He liked me, so he gave it to me as a present. I almost went crazy! In Europe this would have been worth a nice bunch of money. Fresh ginger! I couldn’t believe it.

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_DSC0506_miniThen we went to another part of the garden. He showed me a plant and the name of it in a dictionary. It was turmeric. Also here he started to dig.

_DSC0517_miniSo I found out the other root was turmeric. I could see its stalk and leaves, I tasted them and they had the same taste as the root. Also this was a present.

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Honestly: I guess I’ve never seen a turmeric-root in my life before. The powder which is made out of it is one of the most expensive spices. Here… it just grows in the garden…

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Cacao

Like all the Central-European states also we have a long history in the creation of chocolate. As a child I didn’t like the taste of it too much, but the older I became the more I enjoyed chocolate. Especially those with a very high percentage of cacao. Sometimes it had over 90%.

I think some Europeans and Americans might think you can make chocolate and coffee from the same plant and also I wasn’t very sure how a cacao-fruit looked like before I arrived in a village in the surroundings of Buon Ma Thout.

The farmer grew coffee-plants and cocoa-plants together in one field, so I was even more unsure about the origin of my meanwhile favourite candy. And then I saw my first cocoa-fruit and felt a bit stupid. I had no idea how to open it.

Fortunately the lady who showed me the way to this farmer was still there and took a machete to cut the fruit-shell into two halfs. Inside was a white “sausage” which consisted of several blocks.

I ate one. It was sweet like honey. If there weren’t this big seed and the small flesh of the fruit I guess I would have wanted it for eat every day. The seed was bitter and remembered far of the taste of dark chocolate. Even though, it was violet inside.

Also here I had no clue how someone could come to the idea to roast it and make a beverage out of it. I’ve heard the ancient Aztec people brewed a bitter energy-drink out of it. Today’s European youth likes it more sweet with milk in the morning or during cold winter days…

 

This nice girl here is Sabet she's starring in the next story

This nice girl here is Sabet she’s starring in the next story

Cashew

Cashew-Bushes/Trees

Cashew-Bushes/Trees

I remember a scene from this series „That ’70s Show“, Kitty and her husband Red are arriving in a hotel room and as she sees some cashews she’s shouting in an ecstasy:“Oh, my gosh. This must have been his surprise. Oh! Flowers, champagne. Cashews. The most expensive nut, you know“.

Well… Now I always have to think of that scene while I am eating some of those nuts. (Even though they don’t taste so expensive).

Anyway… I used to be in Buon Ma Thout and found one of my dearest friends in Vietnam: Sabet. A wonderful girl, studying English. One evening she told me there are some Cashew-trees around her boarding house and invited me for the next day to see them.

Unfortunately she just brought me to there and delegated the job of showing me everything to a friend of her… But then I saw a big yellow fruit. Wait. Fruit? Since when do Cashews have fruits?

_DSC0490_miniThis is what I learned that day: Cashews first have some big, aromatic fruits grown. I picked a ripe one and bit into it. I was tendentious juicy. After the first bite my whole T-Shirt was wet. The taste was identical to a jackfruit’s, so not too special.

My hands are yellow already...

My hands are yellow already…

There were some cashew-nuts around but most of them were not ripe. They tasted more like too young walnuts. Then my new friend showed me a good one finally. First I bit into it for opening, as soon as he started to waving with his hands in the air like crazy – „No, no, noo!“ – never bite into a Cashew. Their paring contains a „very strong“ acid. (Well, most Vietnamese people use the word „very“ in a very inflatious way…), so I just stopped to be polite and he doesn’t have to wave his arms in the air any more…

He opened it with his hands always telling me how dangerous this would be and finally I could eat one. I liked it.

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In one of my next articles I want to write about another adventure here, but till then I just have to tell you that the same evening my lips started spalling and my hands became yellow. Some afterglow of the acid…

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